Zebra: “Ich glaube, ich bin ein Zebra”
Arzt: “Quatsch, ich höre Hufgetrappel, also bist du ein Pferd!”
Zebra: “Aber siehst du denn nicht meine schwarz-weißen Streifen?”
….so ähnlich ergeht es Menschen mit seltenen Erkrankungen auf dem Weg zur Diagnose.
In unserer schönen Hauptstadt Berlin, direkt am Brandenburger Tor fand am 17.10.26 die zweite SEBRACON statt und wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal ein Teil dieser tollen Veranstaltung, die unter dem Dach der Healthcare Mediapartner GmbH läuft. Ein großer Dank an Franziska Manske, die dieses Event für ein “Leben mit seltenen Erkrankungen “ mit so viel Herzblut und Engagement organisiert hat!
Mit unserem kleinen LHON-Stand hatten wir die Gelegenheit einigen Interessierten unsere Krankheit näher zu bringen und haben sogar ein neues Mitglied dazu gewonnen.

Auch das Networking mit anderen Selbsthilfegruppen kam bei den vielen Gesprächen nicht zu kurz.
Annika Lau und Mathias Furch haben uns mit ihrer unterhaltsamen Moderation durch den Tag begleitet und uns nach und nach ihre Gäste auf der Bühne vorgestellt, die uns sehr eindrucksvoll und teilweise emotional einen Einblick in ihre seltene Erkrankung gegeben haben.
Vertreten waren unter anderem: Epidermolysis bullosa (EB – die Schmetterlingskrankheit), Primär biliäre Cholangitis (PBC), Nicht-24-Stunden-Schlaf-Wach-Syndrom (oft auch Non-24), Systemischer Mastozytose und Hämophilie.
Auch unsere Beke hat darüber berichtet, wie sie den Übergang von einer frisch erkrankten Jugendlichen zur jungen erwachsenen Frau erlebt hat.
![Das Foto zeigt eine Gesprächsrunde auf einer Bühne vor einer großen, dunklen Rückwand. Darauf sind drei große, kreisrunde Porträtfotos der Teilnehmerinnen nebeneinander projiziert. Unter den Bildern stehen in weißer Schrift die Namen und Rollen: Unter dem linken Foto (schwarz-weiß) steht „Beke, LHO[N]-Betroffene“, unter dem mittleren (farbig) „Lena, EB-Betroffene“ und unter dem rechten (farbig) „Beate, Lenas Mutter“.
Auf der Bühne sitzen die drei Frauen nebeneinander auf einem weißen Sofa, rechts daneben sitzt ein männlicher Moderator in einem dunkelblauen Anzug und weißen Sneakern auf einem separaten weißen Sitzmöbel, der den Frauen zugewandt ist. Die Sitzordnung der Frauen von links nach rechts ist:
* Beate (mit kurzen grauen Haaren, Brille und dunklem Hosenanzug).
* Lena (mit langen blonden Haaren, Brille, grüner Bluse und dunkler Hose).
* Beke (mit hellen, halblangen Haaren, weißem Hemd und grauer Hose).
Vor den Sitzenden stehen kleine, weiße, würfelförmige Tische mit Wassergläsern auf einem dunkelgrauen Teppichboden. Alle Beteiligten tragen kleine Headset-Mikrofone und lächeln.](https://www.lhon-deutschland.de/wp-content/uploads/2026/10/SEBRACON-A-1024x768.jpeg)
Um dieses Thema ging es ebenfalls in einem der vielen Workshops, denn die medizinische Transition birgt viele Herausforderungen, sowohl für behandelnde Ärzte, Angehörige und die noch jungen Patient/Innen.
Weitere Workshops haben sich beispielsweise mit den Themen “Barrierefreies Yoga” und “Als Angehörige stützen, ohne sich selbst zu verlieren” befasst.
Alles in Allem ein sehr gut organisierter und mit Programm gefüllter Tag bei der SEBRACON, und auch für Auszeiten war bestens gesorgt, in einem eigens dafür eingerichteten Ruhetaum.
Let’s Shine SEBRAS!
Nach einem festlichen Ausklang des Tages haben wir uns alle am Fuße des Brandenburger Tors versammelt.
Das Wahrzeichen Berlins wurde zum Symbol der SEBRAS und somit für alle, die mit einer seltenen Erkrankung leben hell erleuchtet!

